Kafka, Prag und die 10.3 – oder wie der Deutschunterricht plötzlich Realität wurde

Prag ist bekannt als Stadt mit einer großen Historie (und Altstadt) und damit ein immer wiederkehrendes Ziel von Klassenfahrten. Da Klassenfahrten allerdings auch Bildungsveranstaltungen sind, wurde diese Klassenfahrt zu einer Fahrt mit zwei Schwerpunkten: Deutsche Literatur und Geschichte.

Ein Name, der immer wieder in dem Zusammenhang mit Prag fällt, ist Franz Kafka. Kafka ist einer der großen deutschsprachigen Autoren. Um sich ihm und seiner Heimatstadt zu nähern, wurden im Unterricht Parabeln und „Die Verwandlung“ gelesen und erschlossen. In Prag selbst begab sich die Klasse dann in Form einer Literaturrallye auf die Spuren verschiedener deutschsprachiger Autoren, die in Prag gelebt und gewirkt haben.

Kafka selbst kann einem – wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht – immer wieder begegnen, sei es sein Wohnhaus bzw. die Alchemistengasse, in der er gelebt und gearbeitet hat, oder als Statue mit dem besonderen Twist (man beachte den Boden, der die Erzählung „Die Verwandlung“ darstellt). Auch ein Besuch des Kafka-Museums kann hierbei reizvoll sein.

Um den kulturellen Aspekt abzurunden, besuchten wir an einem Abend ein Schwarzlichttheater.

Ein Blick über die weltbekannte Karlsbrücke
Kafkas Wohnhaus (Nr.22) im Goldmachergässchen
Die Kafka-Statue, die 2003 zum 120. Geburtstag Kafkas enthüllt wurde
Besuch des Schwarzlichttheaters "IMAGE"

Fotos & Text: Sylvia Reuter

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